Berlin Mierendorff-Insel

„Die nachhaltige Mierendorff-Insel 2030“ versteht sich als Inkubator für vielfältige Nachhaltigkeitsinitiativen. Auf der Insel entstehende Projekte sollen auch Interessenten „vom Festland“ als Inspiration dienen, hier mit ihren eigenen Nachhaltigkeitsideen Anschluss zu finden.

Unter diesem gemeinsamen Verständnishorizont hat die Mierendorff-Insel das Potenzial, sich im Laufe der Jahre zum überregional beachteten Modell für nachhaltige Stadtentwicklung zu entwickeln.

Der Ansatz der Verantwortungspartner auf der Mierendorff-Insel geht „von unten“, einer kleinen städtischen Bezirkseinheit, aus, um das Thema Nachhaltigkeit modellhaft durchzudeklinieren. Die hiesige, natürlich abgegrenzte Insel-Situation des Sozialraumes/Quartiers begünstigt einen vorbildhaften Charakter.

Es sind viele infrastrukturelle und natürliche Faktoren gegeben, die auch in einer Kleinstadt vorhanden sind: eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung und Behörden. Energieversorger, Recyclinghof, Wasser-, Sport-, Erholungs-, Grün-, und Kleingartenflächen bieten eine komfortable Infrastruktur.

Dieser lokale Bezug ist der wichtigste Bestandteil für eine weitreichende Sensibilisierung und Aktivierung der Bevölkerung sowie der Akteure im Kiez für das Thema Nachhaltigkeit.

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Ziel ist die Beteiligung und Vernetzung der Einwohner sowie die Verbesserung der Lebens- und Standortbedingungen der Menschen und Unternehmen im Gebiet. Die Initiative kann auf den seit 2007 etablierten Strukturen des Stadtteilmanagements sowie dem Engagement des örtlichen Unternehmerkreises aufbauen.

Bisher begonnene Projektansätze der Verantwortungspartner-Region:

1. „Energieoffensive Mierendorff-Insel“

Die Projektgruppe „Energieoffensive 2030“ will ressourcenschonende, regionale Energiegewinnung fördern und den CO2-Austoß auf der Insel messbar vermindern.

2. „Lokale Versorgung: Kommerzieller Betrieb eines Dachgewächshauses“

Die „Urban Roof Gardening“-Initiative strebt eine Machbarkeitsstudie für betriebswirtschaftlich rentable Agrarkulturen auf gewerblich/öffentlich/privat genutzten Gebäuden an.

3. „Marke Mierendorff“

Diese Arbeitsgruppe möchte der Mierendorff-Insel ein einheitliches kommunikatives Erscheinungsbild verleihen und damit die Identifikation aller Beteiligten mit ihrem direkten Umfeld stärken.

Für jeden Interessenten, der sich an der Verantwortungspartner-Region Mierendorff-Insel beteiligen möchte, steht die Initiative offen.

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